Die Stimme einer Generation. Direkt aus ihrer Lebensrealität.
Unternehmen investieren viel Zeit in die Frage, wie sie junge Menschen erreichen, gewinnen und langfristig binden können. Gleichzeitig wird häufig über die Generation Z gesprochen, ohne ihre Perspektiven direkt einzubeziehen.
Deshalb haben wir das Professionistas Gen Z Advisory Board gegründet. Unser Advisory Board besteht aus ausgewählten Studierenden, Auszubildenden, Berufseinsteiger:innen, jungen Berufstätigen und Creator:innen aus unserem Netzwerk. Sie bringen Perspektiven aus Studium, Beruf, Mediennutzung und digitalem Alltag ein – als reale Menschen mit eigenen Erfahrungen, Meinungen und Lebenswegen.
Die Mitglieder begleiten unsere Arbeit als unabhängige Sparringspartner. Sie helfen uns dabei, Entwicklungen einzuordnen, Annahmen zu hinterfragen und aktuelle Perspektiven sichtbar zu machen.
Warum wir mit dem Advisory Board arbeiten
Fragen rund um Employer Branding, Recruiting, Markenkommunikation oder digitale Plattformen lassen sich nicht allein aus Unternehmenssicht beantworten.
Welche Arbeitgeberversprechen wirken glaubwürdig?
Wie informieren sich junge Menschen heute über Unternehmen?
Welche Rolle spielen TikTok, Instagram, LinkedIn oder WhatsApp tatsächlich?
Welche Erwartungen bestehen an Karriere, Führung und Zusammenarbeit?
Und wie verändert Künstliche Intelligenz den Alltag von Studierenden und Berufseinsteiger:innen?
Für genau solche Fragestellungen beziehen wir die Perspektiven unseres Gen Z Advisory Boards regelmäßig in unsere Arbeit ein.
Unser Anspruch
Wir sprechen nicht über die Generation Z. Wir sprechen mit ihr.
Das Gen Z Advisory Board schafft einen direkten Austausch zwischen Unternehmen und jungen Menschen – nicht über theoretische Personas oder Vermutungen, sondern über echte Menschen, die die Lebensrealität ihrer Generation täglich selbst erleben.
Möchten Sie die Perspektive der Gen Z in Ihre Kommunikation einbeziehen?
Sprechen Sie mit uns darüber, wie die Erkenntnisse unseres Gen Z Advisory Boards in Workshops, Employer-Branding-Projekten, Kommunikationsstrategien oder Markenprozessen eingesetzt werden können.
Lernen Sie die Mitglieder unseres Gen Z Advisory Boards kennen – Studierende, Auszubildende, Berufseinsteiger:innen, junge Berufstätige und Creator:innen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Sichtweisen.
Erik, 22
Student
„Als Teil der Gen Z in den Arbeitsmarkt einzusteigen, bringt so einige Herausforderungen mit sich. Eines der Wichtigsten davon ist, das passende Unternehmen zu finden. Da ich damit aufgewachsen bin, zuzusehen, wie Ökosysteme zerstört werden, sich politische Unruhen entfalten und rücksichtsloses Profitstreben überhandnimmt, ist eine der wichtigsten Fragen, die ich mir vor der Wahl eines Unternehmens stelle, ob dessen Werte mit meinen politischen und moralischen Ansichten übereinstimmen.“
Katharina, 22
Studentin
„Die GenZ wächst in einer Welt auf, in der ständige Erreichbarkeit längst zur Normalität geworden ist. Gleichzeitig steigen in der Uni, im Beruf und im Alltag die Erwartungen an Schnelligkeit, Produktivität und der permanenten Verfügbarkeit. Neue Technologien wie z.B. KI bieten viele Chancen, können diesen Druck aber auch verstärken. Mir ist wichtig, dass wir darüber sprechen, wie wir Fortschritt so gestalten, dass er uns unterstützt, statt immer höhere Anforderungen an uns zu stellen.“
Nikita, 24
Junior Manager & Master Studentin
„Wir sind die Generation der „Side Hustles“, aber nicht aus Not, sondern aus Überzeugung. Immer mehr junge Menschen bauen neben Studium oder Beruf eigene Projekte, Creator-Kanäle oder kleine Businesses auf. Nicht, weil der Hauptjob „nicht reicht“, sondern weil wir uns ausprobieren, Fähigkeiten weiterentwickeln und unabhängiger werden wollen. Für Unternehmen ist das eine große Chance: Wer diese Motivation versteht und Raum für Eigeninitiative, Kreativität und persönliche Entwicklung schafft, gewinnt engagierte, loyale und unternehmerisch denkende Talente.“
Benjamin, 25
Inhaber einer Social Media Agentur & Video Creator
„Hochglanz-Marketing ist tot. Die Gen Z und noch jüngere Generationen kaufen keine Produkte mehr, sie kaufen Produkte von Persönlichkeiten. Wenn deine Brand kein Gesicht, keine eigene Meinung und keine Ecken und Kanten hat, wird deine Marke in diesen Köpfen schlichtweg nicht existieren.“
Laura, 22
Auszubildende
„Ich bin Teil der Generation Gen Z. Wir fordern nicht zu viel, wir definieren Erfolg nur neu: durch Flexibilität und digitale Effizienz. Wer uns Vertrauen auf Augenhöhe schenkt, bekommt eine hochengagierte Generation.“
Sarah, 21
Studentin
„Was willst du später einmal machen?“ Eine Frage, die mich lange begleitet hat. Oft wurde dem gefolgt, was vernünftig erschien oder von anderen erwartet wurde, ohne zu hinterfragen, ob es wirklich der eigene Weg ist. Je mehr sich die Welt verändert, desto klarer wird: Orientierung bedeutet nicht, alle Antworten zu kennen, sondern den Mut zu haben, nach den eigenen zu suchen.“
Felix, 25
Kameramann
„Eine missverstandene Generation. Als junger Kameramann sehe ich täglich, wie hart die Gen Z in der Filmindustrie arbeitet. Wie viele von uns, habe auch ich schon viel zu oft unentgeltlich an großen Filmdrehs teilgenommen, um Erfahrungen zu sammeln, besser zu werden und sich ein Netzwerk aufzubauen. An langen und harten Drehtagen tut es mir in der Seele weh, wenn ich höre, wie Boomer uns als faul und verweichlicht abstempeln. Wir arbeiten hart, aber mit gesunden Blick auf das Gleichgewicht des Lebens. Wir werden weiterhin keine Ratschläge von der Generation annehmen, die kaputte Rücken und Burn-Out hat..“
Mia, 22
Studentin mit Berufserfahrung
„Als Generation Z erlebe ich oft, dass unser Alter vor unserer Kompetenz wahrgenommen wird. Dabei sind wir in einer einzigartigen Zeit zwischen analoger Kindheit und digitalem Wandel aufgewachsen. Diese Erfahrung ermöglicht es uns, Veränderungen schnell zu verstehen, neue Perspektiven einzubringen und Brücken zwischen Tradition und Innovation zu bauen.“
Blomma, 22
Studentin
„Aufgewachsen in einer Welt, die politisch, gesellschaftlich und medial immer unsicherer wird, während gleichzeitig die Anforderungen und Erwartungen an jeden Einzelnen meiner Generation steigen. Die Reaktionen darauf sind so individuell wie die Menschen selbst – sie variieren zwischen im Moment leben und dem Drang, etwas wirklich Sinnvolles zu bewegen. Mir ist dabei wichtig, durch eine offene Kommunikation Orientierung zu schaffen, damit wir uns gegenseitig verstehen und unterstützen.“
Marcel, 24
Student
„Über die Gen Z wird viel gesprochen, meist von außen. Sie gilt als ungeduldig, anspruchsvoll und schwer erreichbar. Ich erlebe das differenzierter. Wir sind nicht die erste Generation mit Internet, aber eine der ersten, für die digitale und analoge Realität keine getrennten Sphären mehr sind. Genau darin sehe ich unsere eigentliche Stärke: Wir übersetzen zwischen Welten, die vorher nebeneinander existiert haben. Beispielsweise wächst die Gen Z als eine der ersten Generationen mit KI als alltäglichem Werkzeug in Studium und Beruf hinein. In meiner Bachelorarbeit untersuche ich genau diese Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im Webdesign. Entscheidend ist für mich dabei nicht die Bedienung der Werkzeuge, sondern das Urteilsvermögen: zu wissen, wann Technologie trägt und wann es eine menschliche Entscheidung braucht.“
Sunniva, 22
Creator
„Als Teil der Gen Z erlebe ich eine Generation, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist und gleichzeitig großen Wert auf Authentizität und Selbstverwirklichung legt. Häufig wird die Gen Z als ungeduldig oder besonders anspruchsvoll beschrieben. Aus meiner Sicht hinterfragen wir jedoch bestehende Strukturen bewusster und suchen nach Sinnhaftigkeit in unserem Handeln, sei es im Beruf, im Konsumverhalten oder im Alltag.“
Michelle, 24
Junior Manager
,,Für mich ist die Gen Z besonders spannend, da sie Arbeit und Erfolg neu definiert: weniger über Status, stärker über Sinn, Flexibilität und persönliche Entwicklung. Ich sehe darin eine große Chance, weil klare Erwartungen an Werte, Führung und gesellschaftliche Verantwortung formuliert werden. Gleichzeitig zeigt sich darin aber auch, wie stark wir jungen Menschen heute zwischen Selbstverwirklichung, Leistungsdruck und Zukunftsunsicherheit navigieren müssen.‘‘
Johann, 24
Absolvent
,,Die Digitalisierung ist wohl die einflussreichste Entwicklung der modernen Zeit und hat die Generation Z stark geprägt. Sowohl Fluch und Segen zugleich, Flexibilität und alles auf Abruf bereit, Informationen nur einen Klick entfernt, das Handy stetiger Begleiter im Alltag. Jedoch führt dies meiner Meinung nach zu zwischenmenschlichen Problemen, weniger Persönlichkeit, verstecken hinter dem Online-Ich und immer Skepsis ob das, was man Online sieht, auch wirklich der Wahrheit entspricht.‘‘