Widerspruch erwünscht / Remote-Einstieg und Onboarding

Remote-Einstieg und Onboarding gehören zu den sensibelsten Phasen im Arbeitsverhältnis – und gleichzeitig zu den am häufigsten unterschätzten. In dieser Folge diskutieren wir, warum Remote-Onboarding in der Praxis oft scheitert, obwohl die technischen Voraussetzungen längst vorhanden sind. Im Zentrum steht die Frage, wie neue Mitarbeitende in digitale Strukturen integriert werden – fachlich und sozial.

Key Takeaways:

  • Remote-Arbeit ist nicht das Problem, entscheidend ist die Qualität des Onboardings
  • Fehlende Orientierung führt zu Unsicherheit, Distanz und früher Fluktuation
  • Implizites Wissen (z. B. Abläufe, Kommunikationswege, Entscheidungslogiken) wird im Remote-Setup kaum vermittelt
  • Gerade Berufseinsteiger stellen weniger Rückfragen und Unsicherheiten bleiben oft unsichtbar
  • Strukturierte Onboarding-Prozesse (z. B. Buddy-Modelle, Check-ins) sind kein Zusatz, sondern notwendig
  • Erwartungshaltungen der Gen Z machen Schwächen im System schneller sichtbar

Zu Gast: Frederike Vosswinkel (Leadership- und Karrierecoach, ehem. McKinsey, DAX-Konzern)